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Auf einen Blick
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Beim Unternehmen beginnen: Ausgangspunkt sind die Prozesse, die Systemlandschaft und das angestrebte Zielbild.
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Anforderungen priorisieren: Muss-, Soll- und Kann-Kriterien schaffen einen klaren Bewertungsrahmen.
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Systeme ganzheitlich bewerten: Neben Funktionen zählen insbesondere Schnittstellen, Datenmigration, Betriebsmodell, Kosten und Erweiterbarkeit.
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Anbieter vergleichbar machen: Einheitliche Use Cases und Bewertungskriterien schaffen eine strukturierte Entscheidungsgrundlage.
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Umsetzung früh mitdenken: Einführung, Migration, Schulung und organisatorische Veränderungen sollten bereits bei der Systemwahl berücksichtigt werden.
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Auf einen Blick
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Beim Unternehmen beginnen: Ausgangspunkt sind die Prozesse, die Systemlandschaft und das angestrebte Zielbild.
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Anforderungen priorisieren: Muss-, Soll- und Kann-Kriterien schaffen einen klaren Bewertungsrahmen.
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Systeme ganzheitlich bewerten: Neben Funktionen zählen insbesondere Schnittstellen, Datenmigration, Betriebsmodell, Kosten und Erweiterbarkeit.
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Anbieter vergleichbar machen: Einheitliche Use Cases und Bewertungskriterien schaffen eine strukturierte Entscheidungsgrundlage.
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Umsetzung früh mitdenken: Einführung, Migration, Schulung und organisatorische Veränderungen sollten bereits bei der Systemwahl berücksichtigt werden.
Der Weg zum passenden
Immobilien - ERP
7 Systeme und ein klarer Evaluationsprozess
Die Auswahl eines Immobilien-ERP ist weit mehr als ein Softwarevergleich. Unterschiedliche Betriebsmodelle, Prozesse, Schnittstellen und Anforderungen führen dazu, dass die passende Lösung für jedes Unternehmen anders aussieht.
Der Schweizer Markt bietet dafür eine breite Auswahl und reicht von standardisierten Lösungen für kleinere Verwaltungen bis zu umfassenden, konfigurierbaren ERP-Systemen. Diese Übersicht stellt sieben Systeme anhand dokumentierter Key Features vor und zeigt, wie Immobilienunternehmen ihre ERP-Evaluation strukturiert angehen können. Damit bietet sie eine erste Orientierung für die weitere Auswahl.
Aktualisiert am 14. September 2026
Was ist eigentlich ein ERP-System?
Ein Immobilien-ERP ist eine Software, die zentrale Geschäftsprozesse und Daten eines Immobilienunternehmens verbindet. Dazu gehören beispielsweise Liegenschaften, Mietverträge, Buchhaltung, Nebenkosten, Aufträge und Auswertungen. Das System schafft eine gemeinsame Datengrundlage und unterstützt durchgängige Abläufe in der Immobilienbewirtschaftung.
Sieben ERP-Systeme, sieben unterschiedliche Ansätze
Die folgenden Kurzporträts sind alphabetisch geordnet und basieren auf den offiziellen Produktinformationen der Anbieter. Die Key Features zeigen dokumentierte Funktionen und Einsatzbereiche. Ob diese zu einem Unternehmen passen, lässt sich erst im Zusammenspiel mit den jeweiligen Prozessen, Daten und bestehenden Systemen beurteilen.
AbaImmo
AbaImmo ist die umfassende Branchenlösung von Abacus für Immobilienbewirtschaftung, Immobilienentwicklung und Wohnbaugenossenschaften.
Key Features
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Bewirtschaftung von Mietliegenschaften und Stockwerkeigentum
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Immobilienmanagement und technische Verwaltung
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Finanzbuchhaltung und Kreditorenverarbeitung
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digitale Dokumentenablage, Dashboards und elektronische Signatur
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Erweiterung mit Abacus-Modulen für HR, Lohn und Zeiterfassung
AbaImmoLite
AbaImmoLite ist die standardisierte Immobilienverwaltungslösung von Abacus für kleinere und mittelgrosse Verwaltungen. Sie basiert auf AbaImmo und wird als Software-as-a-Service angeboten.
Key Features
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zentrale Verwaltung von Liegenschaften, Mietparteien und Verträgen
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Aufgaben- und Schadensmanagement
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automatischer Mietzinslauf und Mahnwesen
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digitale Zusammenarbeit mit Eigentümerschaft, Mietenden und Dritten
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standardisierter Einführungsprozess
Fairwalter
Fairwalter ist eine webbasierte Lösung für private Eigentümerschaften und kleinere Verwaltungen. Die Fairwalter AG gehört zu W&W. Die Produktwebsite nennt einen Einsatzbereich von 10 bis 1’000 Mietobjekten.
Key Features
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Verwaltung von Mietobjekten und Mietverträgen
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Debitoren- und Kreditorenprozesse inklusive Mahnwesen
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Immobilienbuchhaltung und Nebenkostenabrechnung
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teilweise KI-gestützte Dokumentenablage
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webbasierter Zugriff und Synchronisation von Stammdaten über API
GARAIO REM
GARAIO REM richtet sich an Immobilienunternehmen mit umfangreichen oder anspruchsvollen Bewirtschaftungsprozessen. Der Hersteller nennt ein Verwaltungsvolumen ab ungefähr 1’000 Objekten als grundsätzlichen Einsatzbereich.
Key Features
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Rechnungswesen sowie Miet- und Stockwerkeigentumsbewirtschaftung
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Abbildung von Kosten-, An- und Umsatzmieten
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Auftragswesen, Inkasso und Reporting
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Betrieb in der Cloud oder On-Premise
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Erweiterungen durch Portale, Mieterservices und mobile Anwendungen
GARAIO REM light
GARAIO REM light ist die webbasierte, vorkonfigurierte Variante von GARAIO REM. Der Anbieter positioniert sie für selbstständige Bewirtschaftende sowie kleinere und mittlere Verwaltungen mit bis zu 3’500 Objekten.
Key Features
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webbasierter und ortsunabhängiger Zugriff
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Bewirtschaftung von Mietliegenschaften und Stockwerkeigentum
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integriertes Rechnungswesen und Nebenkostenabrechnung
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Auftragswesen, Inkasso und Reporting
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vorkonfigurierte Lösung mit definiertem Funktionsumfang
ImmoTop2
ImmoTop2 ist die vorkonfigurierte Standardlösung von W&W für Mietliegenschaften und Stockwerkeigentum. Laut Anbieter kann das Lizenzmodell von einigen Dutzend bis zu mehreren Tausend Objekten eingesetzt werden.
Key Features
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vollständig integrierte Immobilienbuchhaltung
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Assistenten für Bewirtschaftungsprozesse
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mehr als 100 Standardauswertungen
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Aufgaben-, Such- und Favoritenfunktionen
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modulare Ergänzungen durch W&W-Portal, Apps und Schnittstellen
Rimo R5
Rimo R5 ist die modular aufgebaute und konfigurierbare Immobilienbewirtschaftungssoftware von W&W. Der Anbieter positioniert sie für mittlere und grosse Bewirtschaftungsdienstleister mit individuellen Anforderungen.
Key Features
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Bewirtschaftung von Mietliegenschaften, Stockwerkeigentum und Genossenschaften
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konfigurierbare Benutzeroberfläche und modularer Aufbau
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mehr als 200 Standardauswertungen
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digitales Mahnwesen und digitale Dokumentenablage
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Erweiterungen durch Portal, Ticketing, Kreditorenworkflow und Abnahme-App
Anleitung: So funktioniert eine ERP-Evaluation
Eine fundierte ERP-Evaluation lässt sich in vier Schritte gliedern. Dabei ist die Reihenfolge entscheidend: Erst wenn Zielbild und Anforderungen klar sind, beginnt der Produktvergleich.

1. Bedarf verstehen
Zu Beginn werden die bestehenden Prozesse und die heutige Systemlandschaft erfasst. Dabei geht es insbesondere darum, Medienbrüche, Optimierungspotenziale sowie relevante Schnittstellen und Abhängigkeiten sichtbar zu machen.
Das Ziel besteht darin, zu definieren, wie Prozesse künftig funktionieren und welche Rolle das ERP dabei übernimmt.
2. Anforderungen definieren
Auf Basis des Zielbilds werden fachliche und technische Anforderungen strukturiert und gemeinsam mit den relevanten Fachbereichen priorisiert.
Neben funktionalen Anforderungen sollten auch Themen wie Schnittstellen, Datenmigration, Berechtigungen, Reporting, Betriebsmodell und Erweiterbarkeit berücksichtigt werden. Daraus entstehen klare Vergleichskriterien für die anschliessende Evaluation.
3. Anbieter vergleichen
Anschliessend beginnt der eigentliche Systemvergleich. Die Anbieterauswahl wird strukturiert und die Lösungen werden anhand der definierten fachlichen, technischen und wirtschaftlichen Kriterien gegenübergestellt.
Auch Lösungspräsentationen oder Demos sollten anhand konkreter Prozesse und Use Cases erfolgen. So lässt sich beurteilen, wie gut ein System zum zukünftigen Arbeitsalltag passt.
4. Entscheidungsgrundlage schaffen
Zum Abschluss werden Kosten, Nutzen, Risiken und Abhängigkeiten der verschiedenen Optionen transparent gegenübergestellt.
Dabei sollten nicht nur Lizenz- und Einführungskosten betrachtet werden, sondern auch Migration, Schnittstellen, interne Aufwände, Schulung und organisatorische Veränderungen. So entsteht eine nachvollziehbare Grundlage für den finalen Systementscheid.
Schliesslich wird eine Umsetzungsroadmap entworfen, welche die nächsten Schritte strukturiert festhält. So wird aus dem Produktentscheid ein realistischer Plan für Einführung und Veränderung.
Bold-Moves-Einordnung
Ein ERP-Entscheid ist eine strategische Investition mit langfristigen Auswirkungen auf Prozesse, Organisation und Kostenstruktur. Entsprechend sollte nicht die Funktionsbreite einzelner Systeme im Vordergrund stehen, sondern deren Passung zum zukünftigen Betriebsmodell.
Bold Moves schafft dafür die notwendige Entscheidungsgrundlage. Wir strukturieren Prozesse und Anforderungen, machen Abhängigkeiten sichtbar und vergleichen Lösungen nach einheitlichen fachlichen, technischen und wirtschaftlichen Kriterien. Dabei beziehen wir die spätere Umsetzung von Anfang an ein.
So entsteht eine Lösung, die sich realistisch einführen und im Arbeitsalltag wirksam verankern lässt.
Fazit
Die sieben Systeme zeigen, wie breit der Schweizer Markt für Immobilien-ERP aufgestellt ist. Welches davon passt, lässt sich nicht allein an Objektzahlen oder einzelnen Funktionen festmachen.
Ein klares Zielbild, priorisierte Anforderungen und ein einheitlicher Bewertungsrahmen machen die Anbieter vergleichbar. Wir unterstützen Immobilienunternehmen von der Anforderungsanalyse über die neutrale Softwareevaluation bis zur wirkungsvollen Umsetzung.
Du möchtest herausfinden, welches Immobilien-ERP zu deinem Unternehmen passt? In einem unverbindlichen Austausch strukturieren wir gemeinsam die Anforderungen und die nächsten sinnvollen Schritte.
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